Vorträge
Kinder und ihre Ängste
Angst ist ein Gefühl, das jeder Mensch kennt. Dennoch fühlen sich Eltern manchmal hilflos, wenn Kinder von Räubern und Geistern erzählen oder plötzlich bestimmte Dinge des Alltags fürchten.
Manche Kinder trauen sich nicht allein in den Kindergarten oder die Schule. Andere fürchten die Begegnung mit anderen Menschen, es fällt ihnen schwer Freundschaften aufzubauen.
Als schwierig gestalten sich Situationen, wenn Eltern von bereits älteren Kindern, das Haus nicht mehr verlassen können ohne große weinerliche Szenarien fürchten zu müssen.
In wieweit können Schulanforderungen, Scheidung usw. besondere Angstauslöser sein?
Dieser Vortragsabend soll Hintergründe und Entwicklung kindlicher Ängste aufzeigen.
Somit erkennen lassen, wie sich die verschiedenen Formen der Angst im Laufe des Lebens differenzieren.
Wann ist Angst normal und wann wird sie krankhaft?
Geklärt werden soll außerdem, ob Angst mit Wut oder Zwang in einem Zusammenhang steht.
Und wie kann Elternunterstützung aussehen bei der Bewältigung von Angst?
Es wird an diesem Abend Hinweise geben auf professionelle Hilfe und eine abschließende Fragerunde.
Die Stärken der Kinder verstärken - Selbstvertrauen aufbauen
Kinder brauchen Selbstvertrauen, um ihren eigenen Weg zu finden.
Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl stehen in engem Zusammenhang und sind entscheidend für die menschliche Entwicklung, für die Entwicklung des Selbst.
Das Selbstbild hat lebenslang eine zentrale Bedeutung für uns Menschen.
So sind Lob und Bestätigung für Kinder ebenso wie für Jugendliche und Erwachsene sehr wichtig.
Noch wesentlicher ist es, dass besonders Kinder und Jugendliche immer wieder selbst mit ihren Fähigkeiten und Stärken in Kontakt kommen.
Sie gewinnen dadurch an Selbstvertrauen und können neue Situationen und Lebensabschnitte besser bewältigen.
Das Selbstwertgefühl, das uns viel Kraft geben kann, kann aber auch viel Kraft nehmen, nämlich dann, wenn es negativ beeinflusst ist.
So stellt sich die Frage, wie überhaupt das Selbstwertgefühl entsteht. Welche Möglichkeiten besitzen Eltern, um die Selbstsicherheit ihrer Kinder zu fördern oder zu stärken?
Und welche Rolle spielt das Selbstbild der Eltern in der Erziehung?
Tipps für den Alltag und eine Diskussionsrunde sollen den Vortragsabend abrunden.
Trotz Ärger und Wut lieben wir unsere Kinder!?
Eltern reagieren oft mit Unverständnis, Empörung und Verzweiflung, wenn ihre Kinder trotzig und wütend sind. Sie fühlen sich hilflos, vor allem dann, wenn Wutanfälle in der Öffentlichkeit stattfinden oder zu häufig werden. Warum Wut gut tut, ist für Eltern spätestens dann suspekt, doch tatsächlich gehört sie zum Menschsein genauso wie Freude und andere Gefühle dazu. Trotzdem ist ein angemessener Umgang mit diesem Gefühl wichtig.
Wie entsteht Wut und welche Ursachen kann sie haben?
Wie kann sich Wut äußern?
Sind Trotz, Wut und Aggressivität gleich zu setzen?
Und was ist mit wütenden Kindern, die aus dem sogenannten Trotzalter heraus sind?
Was kann ich machen, wenn mein Kind wütend reagiert?
Und wie gehe ich mit meiner eigenen Wut um?
Ein informativer Abend mit anschließender Fragerunde.
Starke Gefühle - ein Wechselspiel zwischen Liebe und Wut
Eltern von Grundschulkindern sehen sich manchmal vor besondere Herausforderungen gestellt. Ausgehend davon, dass die sogenannte Trotzphase im fünften Lebensalter nahezu beendet sein sollte, reagieren Kinder nicht selten auch nach Eintritt in die Schule häufig mit Wutausbrüchen. So kann zum Beispiel lautes Schreien, das Äußern hässlicher Worte, das Schlagen kleinerer Geschwister oder das Zerstören von Gegenständen so manchen Elternteil auf die Palme bringen. Und nicht selten sind diese dann hin und her gerissen zwischen ihren eigenen Gefühlen. Ein Wechselbad zwischen der Liebe zum Kind und der zunehmenden Wut dem eigenen Kind gegenüber wird immer deutlicher. Thema dieses Vortragsabend ist neben dem Wechselspiel der eigenen Gefühle die Wechselwirkung zwischen Verhalten und Reaktion in der Eltern- Kind -Beziehung in Bezug auf das Gefühl Wut. Was macht mein Kind so wütend? Und wie gehen wir mit unserer Wut um? Zu diesen Fragen wird unter anderem anhand von Fallbeispielen informiert und die Möglichkeit zum Austausch gegeben.
Willensstarken Sprösslingen Grenzen setzen
Die Kindergartenzeit kann für Eltern eine erholsame und für ihre Kinder eine aufregende Zeit sein. Doch manchmal kann es auch zu unerfreulichen oder Nerven aufreibenden Zwischenfällen kommen. Situationen, in denen das Kind nicht hören will, es andere Kinder ärgert, sogar tritt und haut, stellen Eltern immer wieder auf die Probe. Eltern werden dann von unterschiedlichen Gefühlen überrannt. Nicht selten wird nun verunsichert der Kopf in den Sand gesteckt oder auf die Suche gegangen nach neuen Erziehungsmethoden. Die eigenen Gefühle und besonders die eigene Kompetenz bleiben dabei unbeachtet. Wie also können Eltern ihrem Kind Orientierung und Halt geben, so dass es sich auch in turbulenten Momenten angenommen fühlt? Eltern brauchen Sicherheit im eigenen Verhalten und die Gewissheit, vieles richtig zu machen. Dazu möchte dieser Kursabend beitragen und aufzeigen, welche Möglichkeiten Eltern haben.